Dieses Jahr fuhren wir, die deutsch-musisch-künstlerisch orientierte Klasse 9e, in die schöne Hafenstadt an der Elbe – Hamburg. Die fünftägige Klassenfahrt war voll gepackt mit Events. Schon am Tag der Ankunft machten wir einen kleinen Spaziergang zur Elbe und anschließend zur Reeperbahn, wo jedoch zu dem Zeitpunkt noch nicht viel los war.

Am ersten vollen Tag wurden uns von einem Stadtführer die wichtigsten Plätze und Sehenswürdigkeiten in der Hamburger Innenstadt gezeigt. Anschließend durften wir in Dreiergruppen die Stadt weiter erkunden, unsere Foto- und Zeichenprojekte beginnen und shoppen gehen.

Gegen drei Uhr fuhren wir mit der U-Bahn zum „Hamburg Dungeon“, wo wir die Geschichte Hamburgs auf gruselige Art miterleben durften.

Dienstags schipperten wir durch den Hamburger Hafen, während wir über einzelne Containerschiffe und Gebäude wie z.B. die Elbphilharmonie informiert wurden. Anschließend durften wir selbst entscheiden, was wir machen wollten, bis wir zurück ins Hotel gefahren sind. Nachmittags bereiteten sich die Mädchen und auch die Jungen auf das bevorstehende Musical „Der König der Löwen“ vor.

Als wir dann von den Landungsbrücken mit der Fähre herüber zum Musical gefahren sind, war die Aufregung groß. Das Musical hat alle Erwartungen übertroffen, denn die Darstellung war einfach großartig. Schließlich hatten wir 21:30 Uhr und mussten uns sehr beeilen um den Tisch im Hard Rock Café zu bekommen. Das Abendessen dort rundete den schönen Tag dann ab.

Am letzten vollen Tag in Hamburg besuchten wir das Museum „Hamburger Kunsthalle“, das in die musisch-künstlerische Klassenfahrt eingeplant wurde. Hier haben wir innerhalb kürzester Zeit einen Überblick über die gesamte Kunstgeschichte erhalten, vom Mittelalter bis hin zu Joseph Beuys und moderne Kunst, bei der man sich fragen musste, inwieweit das eigentlich Kunst ist. Es war sehr interessant, vor allem weil wir am Schluss auch in einem Workshop zeichnen sollten und an Themen der Rundführung (Abstraktion) angeknüpft haben.

Abschließend gingen wir noch einmal in Kleingruppen durch die Stadt, beendeten unsere Foto- und Zeichenprojekte und genossen es einfach in der Hafenstadt zu sein.

Donnerstags, gingen wir zum letzten Mal zur U-Bahn Station Hamburg Altona, fuhren Longboard, lasen oder unterhielten uns, bis die Bahn eintraf.

Die schöne Klassenfahrt endete dann am Siegburger Hauptbahnhof und die meisten von uns gingen ein wenig traurig nach Hause. Die Fahrt hätte definitiv noch länger dauern können.

Katja Schumacher, 9e