Als wir uns am Sonntag, den 28.9.2014 um 8:30 Uhr auf dem Parkplatz vom Oktopus in Siegburg trafen, waren wir alle noch müde. Eine Viertelstunde später verabschiedeten wir uns von unseren Eltern und fuhren los, um nach einer ca. 7- stündigen Fahrt am Hafen Neuharlingersiel anzukommen und von dort mit der Fähre die ostfriesische Nordseeinsel Spiekeroog zu erreichen.  Als wir endlich auf Spiekeroog ankamen, mussten wir noch eine halbe Stunde samt Gepäck zur Jungendherberge laufen.

Dort angekommen wurden die Zimmer verteilt und erstmalgenau inspiziert. Dies führte zu recht unterschiedlichen Gefühlen. Die einen meinten, ihr Zimmer sei zu klein und andere glaubten, ein großes Zimmer zu haben. Nachdem wir zu Abend gegessen hatten, trafen wir uns im Gemeinschaftsraum um den Ablauf der nächsten Tage zu besprechen. Danach sind wir gemeinsam über die Dünenwege zum Strand gelaufen und haben über die Weite und Einsamkeit der Landschaft bei Ebbe gestaunt. Einzelne haben es sich sogar nicht nehmen lassen, erste Kontakte mit dem salzigen Wasser der Nordseee zu knüpfen.

Am nächsten Tag standen einige interessante Programmpunkte an. Am Vormittag gab es eine Inselrallye, um die Insel zu erkunden, was gewisse Probleme mit sich brachte war, da sich niemand auf der Insel auskannte. Nachmittags hatten wir eine geführte Wanderung vom Strand über die Dünen zu den Salzwiesen. Die Insel und der gesamte Wattenmeerraum sind ein Naturschutzgebiet und unser Leiter erklärte uns viel über die Besonderheiten dieses einmalgien Ökosystems. Z.B. lernten wir die verschiedenen Gebiete sowie die dort lebenden Pflanzen kennen.

Am nächsten Tag hatten wir eine Kutterfahrt, bei der wir an einer Seehundbank vorbeigefahren sind und uns noch einige andere Tiere aus dem Meer, die ins Netz des Kutters gegangen waren, erklärt wurden.

Tag drei hielt das Highlight der Klassenfahrt bereit, nämlich die Wattwanderung am Vormittag. Während der Wanderung lernten wir sehr viel über die Tiere im Wattenmeer und deren Lebensweise. Einige hatten aber mit dem Geruch dort oder dem teils sehr rutschigen und glitschigen Boden ein paar Probleme. Tatsächlich hat Frau Jansen entgegen aller Androhungen niemanden im Watt festgepflockt oder wir haben es zumindest noch nicht bemerkt (Alle, die bei ihr Unterricht haben, wissen, was ich meine). Am Nachmittag sind wir dann noch in das Haus des Nationalparkes gegangen, wo unser bisher Gelerntes noch ergänzt wurde. Danach wurde gepackt, denn am nächsten Tag hieß es Abschied nehmen,.

Als wir dannzum Abschied für ein letztes Foro auf einer Düne unseren Blick über Strand über Meer schweifen lassen konnten, wurde manchem ein wehmütig und wir begannen merkwürdige Lieder zu singen. Danach haben wir noch kurz das örtliche Muschelmuseum besucht undtraten dann die Rückfahrt an, die problemlos verlief, so dass uns unsere Eltern um neun Uhr in Siegburg in Empfang nahmen.

Es war eine schöne Klassenfahrt, auch weil wir als Erinnerung ein Arbeitsheft über das Wattenmeer ausfüllen durften und abgeben mussten.

Thomas Adams 9d