Während der Projektwoche vor den Ferien begab sich die Klasse 8a in das Naturschutzgebiet „Ehemalige Kiesgrube“ bei Düstekoven auf der anderen Rheinseite. Dort planten und bauten die Schüler 3 Vivarien und setzten zum Schluss selbst gefangene Tiere hinein.

Am ersten Tag kamen die Schüler und Schülerinnen mit zwei kleinen Minibussen an und wurden von Herrn Wissmann, dem Projektleiter, begrüßt. Zuerst zeigte er der Klasse das ca. 50 ha große Gelände der NABU-Kreisgruppe Bonn und erklärte, welche besonderen Tierarten wo leben. Anschließend eröffnete er der Klasse, dass diese 3 Freiland-Vivarien bauen und gestalten kann.

Die Schüler und Schülerinnen begannen damit, so viele Informationen wie möglich über ihre Tierart (Amphibien oder Reptilien) herauszufinden und machten sich sofort an die Arbeit, Baulatten, Plastikscheiben und engmaschige Kunststoffgewebe zu einem Gehege zusammenzubauen.

Am zweiten und dritten Tag des Projektes vollendeten sie ihre Vivarien und sammelten viele unterschiedliche Gegenstände aus der Natur, die sie anschließend in ihre Vivarien legten.

Darunter waren neben verschiedenen Pflanzen auch unterschiedliche Böden wie Kies, Erde oder Ton. Dabei mussten die Schüler versuchen, die natürlichen Lebensräume der verschiedenen Tiere möglichst gut nachzuahmen.

Der letzte Tag endete mit der Einweihung der fertig gestellten Vivarien. Zwei Erdkröten bekamen ebenso ein neues Zuhause wie 4 Zauneidechsen und 2 Kamm-Molche.

Eine Diashow des begleitenden Lehrers Herrn Mendla dokumentierte den Schülern abschließend ihre getane Arbeit sowie deren Entwicklung. Somit war das Projekt nach Meinung der Schüler der 8a sehr interessant und gut gelungen. Alle hatten bei herrlichem Herbstwetter viel Spaß!

Smilla Kaufmann