„Die Erziehung ist das größte Problem und das Schwierigste, was dem Menschen aufgegeben
werden kann. Erst durch Erziehung wird der Mensch zum Menschen.“
(Immanuel Kant, Philosoph 1724 - 1804)

„Erziehung ist Beispiel und Liebe, sonst nichts.“
(Friedrich Fröbel, Pädagoge 1782 - 1852)


Fröbels Aussage stammt aus dem 19. Jahrhundert, ist aber sicherlich in ihrem Kerngedanken heute noch zutreffend. Dieser eher schlichte Satz beinhaltet grundlegende Anforderungen an einen Erzieher. Sozialkompetenz, Empathie und Bindungsfähigkeit sind wesentliche Voraussetzungen, die einen Menschen zur Liebe im Sinne Fröbels befähigen. Um ein Vorbild zu sein, muss der Erzieher eine eigene Identität entwickelt haben, moralische Urteilsfähigkeit besitzen und über gefestigte Wertvorstellungen verfügen, aus denen er seine Erziehungsziele und -methoden ableitet.

Aber nicht nur der Erzieher sollte über die zuvor genannten Kompetenzen verfügen, sondern jedes Individuum - nur so ist es fähig, sich in einer Gruppe kommunikativ und diskursiv zu bewegen.

Das Fach Erziehungswissenschaft bietet wie kaum ein anderes Schulfach den Schülerinnen und Schülern in der Auseinandersetzung mit pädagogischen Fragestellungen Hilfestellung bei der Bildung einer eigenen Persönlichkeit. Die Beschäftigung mit Themen aus den Bereichen der Pädagogik, Psychologie und Soziologie befähigen nicht nur Urteilskompetenz, sondern auch Handlungskompetenz zu entwickeln.

„Das Fach Erziehungswissenschaft leistet einen wesentlichen Beitrag, um junge Menschen zu
einem verantwortlichen Leben in unserer Gesellschaft zu befähigen.“
(Gabriele Behler, Politikerin)

Erziehungswissenschaft gehört neben Recht, Politik und Wirtschaft zu den vier großen gesellschaftlichen Praxisfeldern und beinhaltet somit die Lehre von den Bedingungen, unter denen menschliches Verhalten beeinflusst werden kann und inwiefern Erziehung zur Grundausstattung aller Menschen für ein verantwortliches Leben in der Gesellschaft beiträgt.

Erziehungswissenschaft ist ein sehr persönliches und dadurch spannendes Fach, denn im Mittelpunkt steht der Mensch, das Werden und die geistige und soziale Entwicklung eines jeden - wer sich darauf einlässt, erfährt viel über sich selbst und unser Zusammenleben.
Die Mitglieder der Fachschaft Erziehungswissenschaft am Anno-Gymnasium Siegburg sind Frau Fuß, Frau Dr. Jacob, Frau Kurtenbach und Herr Amberg.

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Die erziehungswissenschaftlichen Lehrer haben die folgenden drei Schwerpunkte im Unterricht zu setzen:

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Die Arbeitsweisen des Faches Erziehungswissenschaft sind durch Methodenvielfalt gekennzeichnet.

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Die Schülerinnen und Schüler sollten ein deutliches In­teresse an Fragen der menschlichen Entwick­lung und Bedeutung zwischenmenschlicher Beziehungen haben sowie die Bereitschaft zur Reflexion darüber, wie gesellschaftliche, historische und politische Kontexte Erziehung und zwischen­menschliche Beziehungen beeinflussen.

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Schulischer Unterricht kann außerunterrichtliche erziehe­rische Bemühungen nicht ersetzen. Erzieherisches und menschenwürdiges Engagement innerhalb und außerhalb der Schule setzt aber Kompetenzen voraus, die nicht unbedingt von selbst entstehen, sondern gelernt werden müssen.

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Der Unterricht in Fach Erziehungswissenschaft hat folgende Schwerpunkte:

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