„Was für ein Glück, dass Sie eidbrüchig geworden sind“, begrüßte Norbert Michels, Geschäftsführer Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Köln, die ehemalige Cellistin vom Mädchenorchester in Auschwitz, Dr. Anita Lasker-Wallfisch.

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Melissa Quints Großvater Willi Moritz Kessler hatte seine einzige Enkelin nicht mehr erlebt. Der Auschwitz- und Buchenwald-Überlebende war einige Jahre vor ihrer Geburt gestorben.
Aber für seine Nachkommen hatte er über viele Jahre alles, was er in Zeitungen über Auschwitz fand, akribisch ausgeschnitten und mit seinem Schicksal und dem seiner ermordeten Familie als Collagen zusammengestellt, mehrere Aktenordner voll. In etlichen Gedichten, Aufsätzen und Tagebucheintragungen hatte er über das schier Unsagbare in Wort und Bild Zeugnis abgelegt für die, die nach ihm kommen.

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Überlebende vom Mädchenorchester Auschwitz, trat zusammen mit der Kölner Hip Hop Band Microphone Mafia am Anno auf.

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Ruhig war es in der voll besetzten Aula des Anno-Gymnasiums beim Zeitzeugengespräch mit Anita Lasker-Wallfisch am 9. November 2016, das durch den Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Köln ermöglicht wurde. Mit fester tiefer Stimme sprach die Einundneunzigjährige vor den Schülern der Jahrgangsstufen Q1 und Q2 über ihre Kindheit in Breslau, den Abschied von ihren Eltern bei der Deportation, ihre Inhaftierung als Jugendliche im Gefängnis, im Konzentrationslager Auschwitz und in Bergen-Belsen.

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„Ich hatte keinen Namen, nur eine Nummer. Ich durfte sie nicht mehr vergessen, sonst hätte ich nicht mehr gelebt.“ Eindrucksvoll schildert Ignacy Krasnokucki den Alltag im Ghetto und den Überlebenskampf im KZ.

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Das „Kristallnacht“-Gedenken am 7. November 2015 im Anno-Salon mit der Lebensgeschichte eines Auschwitz- und Buchenwald-Überlebenden war verstörend persönlich.

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Die Rettungsgeschichte der jüdischen Familie Bernauer durch ihre Urgroßeltern hat Nora Weeg, Schülerin des Anno-Gymnasiums, bereits mehrfach in Vorträgen vorgestellt. Nun wurden ihre Recherchen veröffentlicht in der Gedenkschrift „Menschliche Lichtblicke in dunkler Zeit“ im Rahmen der Schriftenreihe des Fördervereins Gedenkstätte Landjuden an der Sieg e.V.

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Naftali Fürst, in der ehemaligen Slovakei in einer glücklichen deutschsprachigen Familie aufgewachsen, erlebte als Kind die Vertreibung aus der Schule, dem Elternhaus, der Vaterstadt, dem Heimatland, aus der Menschlichkeit, hat Auschwitz und Birkenau wie durch ein Wunder überlebt und schließlich sogar – wenn auch todkrank – als 12-Jähriger den Todesmarsch von Auschwitz nach Buchenwald.

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