Durch Sturm „Sabine“ saßen am vergangenen Wochenende etliche Passagiere an deutschen Flughäfen fest - Stundenlanges Warten und Ausharren auf – im wahrsten Sinne des Wortes – besseres Wetter.
Was für viele Wirklichkeit war, bringt der Theaterkurs der Q1 im Sommer auf die Bühne: Das Warten der Passagiere in einer Abflughalle. Nicht “Sabine“ ist der Grund, sondern der ausgebrochene Vulkan „Eyjafjallajökull“, der das Weiterfliegen verhindert.
Beim Warten zeigen die Figuren verborgene Seiten ihres Ichs, Tiefgründe brechen auf, menschliche Kommunikation und Interaktion wird in ihrem Zerbersten thematisiert. Am Ende wird die Realität durch die Überzeichnung der Figuren irreal, menschliche Orkane fegen über die Szenerie hinweg und alles bricht zusammen.
TheaterkursHP
Die 17 Schülerinnen und Schüler des Theaterkurses haben sich eine große Aufgabe mit der Bewältigung des Werkes „Eyjafjallajökull-Tam-Tam“ von Helmut Krausser gestellt. Intensive Proben fanden an einem Wochenende in Rosbach unter Leitung von Cordula Engel und Jochen Peters statt: Charaktere wurden geschliffen, Texte bearbeitet, Szenen ausgefeilt. Im Juni soll das Werk am Anno-Gymnasiums gezeigt werden.
Text und Foto: Cordula Engel