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Mit einer Raumsonde Richtung  Weltraum fliegen? Wissenschaftliche Experimente in der Stratosphäre durchführen? Das ist nicht nur der NASA oder Alexander Gerst vorbehalten. 
Schülerinnen und Schüler des Anno-Gymnasiums ließen einen Wetterballon auf über 30.000 Meter Höhe steigen. Im Schlepptau: Eine Sonde mit Kameras, Datenlogger und GPS-Tracker.

Ziel des Projektes war das Sammeln von Sensordaten (z.B. Druck, Temperatur und Höhe), um daraus Einblicke in die physikalischen Verhältnisse der unteren Atmosphärenschichten zu gewinnen. Die Aussicht auf spektakuläre Aufnahmen der Erde und des Weltraums motivierte die Schülerinnen und Schüler des Differenzierungskurses Mathematik-Physik-Informatik zusätzlich.

daten

Diese Motivation war auch nötig, da vielseitige Herausforderungen hinsichtlich der Konzeption und Konstruktion der Sonde zu lösen waren. Die Schülerinnen und Schüler planten über mehrere Monate hinweg, welche Bauteile das Gewichtslimit nicht übersteigen und testeten die Speicherkapazität, Akkudauer und Temperaturempfindlichkeit. Zur Feinjustierung der Komponenten  wurde ein Testballon an der Schule aufgelassen. Unterstützt wurden sie bei dem Projekt von Herrn Schmitz-Porten.

Start

Am Tag des Starts fuhr ein Teil des Kurses auf ein abgelegenes Feld, welches die Landesluftfahrtbehörde zum Start freigegeben hatte. Nach dem Füllen des Ballons mit 3500 L Helium und anschließendem Start hieß es erstmal … warten. Über drei Stunden dauerte es, bis der GPS-Tracker ein Lebenszeichen von sich gab und den Standort: Lüttich in Belgien sendete. Die Freude und Erleichterung war allerdings nur von kurzer Dauer, da der Tracker ein wenig später den Betrieb einstellte und die Sonde auch nach intensiver Suche in Lüttich nicht gefunden werden konnte. 

Sonde

Eine freundliche Belgierin brachte jedoch die Erlösung. Sie fand die Sonde auf dem Trampolin in ihrem Garten und nach einem weiteren Besuch in Belgien war die Nutzlast geborgen.
Die Daten wurden mittlweile ausgewertet und können beispielsweise bei Facharbeiten genutzt werden. Zusätzlich ist ein Projektvideo entstanden.



Wetterballon erfolgreich gestartet

Mit einer Raumsonde Richtung Weltraum fliegen? Wissenschaftliche Experimente in der Stratosphäre durchführen? Das ist nicht nur der NASA oder Alexander Gerst vorbehalten.

Am 28. Juni ließen Schülerinnen und Schüler des Anno-Gymnasiums Siegburg einen Wetterballon auf über 30.000 Meter Höhe steigen. Im Schlepptau: Eine Sonde mit Kameras, Datenlogger und GPS-Tracker.

Ziel des Projektes war das Sammeln von Sensordaten (z.B. Druck, Temperatur und Höhe), um daraus Einblicke in die physikalischen Verhältnisse der unteren Atmosphärenschichten zu gewinnen. Die Aussicht auf spektakuläre Aufnahmen der Erde und des Weltraums motivierte die Schülerinnen und Schüler des Differenzierungskurses Mathematik-Physik-Informatik zusätzlich.

Diese Motivation war auch nötig, da vielseitige Herausforderungen hinsichtlich der Konzeption und Konstruktion der Sonde zu lösen waren. Die Schülerinnen und Schüler planten über mehrere Monate hinweg, welche Bauteile das Gewichtslimit nicht übersteigen und testeten die Speicherkapazität, Akkudauer und Temperaturempfindlichkeit. Zur Feinjustierung der Komponenten  wurde ein Testballon an der Schule aufgelassen. Unterstützt wurden sie bei dem Projekt von der Lehrkraft Herr Schmitz-Porten.

Am Tag des Starts fuhr ein Teil des Kurses auf ein abgelegenes Feld, welches die Landesluftfahrtbehörde zum Start freigegeben hatte. Nach dem Füllen des Ballons mit 3500 L Helium und anschließendem Start hieß es erstmal … warten. Über drei Stunden dauerte es, bis der GPS-Tracker ein Lebenszeichen von sich gab und den Standort: Lüttich in Belgien sendete. Die Freude und Erleichterung war allerdings nur von kurzer Dauer, da der Tracker ein wenig später den Betrieb einstellte und die Sonde auch nach intensiver Suche in Lüttich nicht gefunden werden konnte.

Eine freundliche Belgierin brachte jedoch die Erlösung. Sie fand die Sonde auf dem Trampolin in ihrem Garten und nach einem weiteren Besuch in Belgien war die Nutzlast geborgen.

Stratoflight - Projektvideo

Zum Öffnen im Vollbild starten Sie bitte das Video und klicken unten rechts auf "Youtube".

Schmitz-Porten