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Viele Schüler/-innen stellen sich die Frage, ob sie es wagen sollen, ein Auslandsjahr in einem anderen Land, wie z.B. Amerika, Australien oder Kanada zu verbringen. Genau diese Frage stellte ich mir in der 9. Klasse. Ich wollte nämlich schon immer mal nach Amerika. Fast jeder träumt doch davon, den “American Dream” einmal selbst zu leben, oder? Ich jedenfalls wollte genau wissen, wie es ist, dort zu leben.

Ich stellte eine Liste über mögliche Nachteile und Vorteile zusammen, um mir meine Entscheidung leichter zu machen. Ich kam zu folgenden Nachteilen: Ich wäre ein Jahr lange getrennt von meiner Familie und meinen Freunden, wäre auf mich alleine gestellt und es ist sehr teuer. Meine Vorteile waren aber diese: Ich würde mein Englisch verbessern, neue Erfahrungen sammeln, neue Freunde in einem anderen Land finden, bei einer “American family” leben und das Leben dort genießen können. Mir schienen diese Vorteile so verlockend, dass ich mich entschied, es zu wagen und ein ganzes Jahr in Amerika zu verbringen.

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Meine Eltern waren einerseits sehr besorgt, mich gehen zu lassen, wollten mir diese Chance aber nicht nehmen, da die gewonnenen Erfahrungen ein Leben lang nicht vergessen werden. Dann geschah es also: Ich suchte mir eine Austauschorganisation aus, hatte dort ein Vorstellungsgespräch und füllte einige Dokumente aus, welche dazu genutzt wurden, für mich eine geeignete Gastfamilie zu finden.
Soviel zum Organisatorischen, aber wie war es nun in Amerika? Einfach zu beantworten: einfach perfekt! Die Menschen dort sind so herzlich und nehmen einen mit geöffneten Armen auf. Ich bekam eine wundervolle Gastfamilie, welche ich direkt in mein Herz schloss. Ich habe mich toll mit meinen drei Gastgeschwistern verstanden und konnte durch sie schnell neue Freunde finden. Ich lebte in einem kleinen Ort mit ca. 1000 Einwohnern und ging zu einer High school mit ca. 150 Schülern. Jeder kennt jeden! Ob im Unterricht oder beim “Lunch”, jeder ist mit jedem befreundet und keiner wird vernachlässigt. Als Austauschschülerin kannte mich die ganze Gemeinschaft und zu allen hatte ich Kontakt. Ich bekam die Chance, an ganz vielen Events teilzuhaben. Homecoming, Prom, Sport. Das Beste jedoch aus meiner Sicht ist der “School Spirit”. Man macht viel Sport! An meiner Schule gab es American Football, Basketball, Softball und Track and Field. Die ganze Schule kommt zu jedem Spiel. GO BULLDOGS! Es wird angefeuert, geschrien und gefeiert, egal ob das Spiel gewonnen wird oder nicht. Genauso wie in einem Film! Die Community hält zu einem, jeder ist willkommen und jeder wird akzeptiert.

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Mein Jahr war gefüllt mit Freude, Spaß und neuen Erfahrungen. Ich werde dort niemanden jemals vergessen und habe auch noch Kontakt zu meiner Gastfamilie und meinen Freunden. Der Abschied war schwer, aber ich werde noch oft hinfliegen, um jeden zu besuchen. As you can see, my “American Dream” has been fulfilled and my exchange year was one of the best years of my life. So if you’re thinking about doing the same: Do it! I totally recommend it.

Irina Ziergiebel