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SdFUnser Anno-Bistro

Seit diesem Jahr bietet Guido Krause von der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg ein zweitägiges Grundpraktikum zum Thema „Schokoladenherstellung“ an. Einige Oberstufenschüler des Anno-Gymnasiums haben sich daran beteiligt.

Am Morgen des ersten Tages des zweitägigen Praktikums haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst Laborkleidung angezogen und sind weiteren Hygienevorschriften nachgekommen, sodass sie sich gleich in dem Labor der Hochschule fühlten wie in der echten Industrie.

Als erster Schritt auf dem Weg zu ihrer eigenen Schokolade sollten sie ihre Zutaten bereitmachen. Das bedeutete als erstes das Überprüfen der Kakaobohnen, damit keine schlechten dabei sind, und das darauffolgende Rösten, um dadurch den Schälvorgang zu erleichtern. Letzterer war dann mit einer langwierigen Fingerarbeit verbunden. Anschließend wurden die entpackten Bohnen mit einem Mörser kleingemahlen. Da das Pulver nun weiterhin nicht fein genug war, wurde es in eine Maschine gegeben, in die nun auch die übrigen Zutaten hinzukommen würden. Davor sollte allerdings noch jede Gruppe festlegen, wie groß der Anteil der einzelnen Bestandteile sein sollte. Alle entschieden sich letztendlich für einen relativ geringen Kakaogehalt von 30-40%. Außerdem wurden Kakaobutter, Zucker und für die, die wollten, noch Milchpulver hinzugegeben. Dieser Mahlvorgang dauerte eine geraume Zeit, sodass die Schülerinnen und Schüler mit dem weiteren Zubereitungsvorgang erst am zweiten Tag fortfahren konnten. An diesem wurde die Schokolade fein temperiert, um die gewünschte Konsistenz zu erlangen, was nicht jedem gelang. So wurde die Schokoladenmasse einer Gruppe sehr fest.

Schokoladenpraktikum2

Trotzdem gelang es letztendlich allen Gruppen nach dem Befüllen der Tafelformen und dem Abkühlen im Kühlschrank eine exzellent schmeckende Schokolade herzustellen. Offenbar reichen nur wenige Zutaten dafür aus. Manchmal ist eben weniger mehr.

David Erhard, Q2