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Auf den Spuren der Wissenschaft - Woher kommt die Kaffeebohne? Was passiert beim Mahlen? Wie funktioniert der Röstvorgang? Warum schmeckt jeder Kaffee anders?
Um dies zu erkunden, haben sich die naturwissenschaftlichen Klassen der Jahrgangsstufe 8 des Anno-Gymnasiums auf nach St. Augustin gemacht.

Das Projekt „Kaffeerösten“ unterstreicht die gute Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Gymnasium: die jungen Schüler schnuppern frühzeitig Hochschulluft und werden für naturwissenschaftliche und technische Studiengänge interessiert. Darüber hinaus hat die Erfahrung gezeigt, dass viele ehemalige Schüler den Weg als Studenten nach St. Augustin finden.

So stellt der Erkundungstag zur Verfahrenstechnik unter Leitung des wissenschaftlichen Mitarbeiters Guido Krause einen wichtigen Baustein in der naturwissenschaftlichen Förderung des Anno-Gymnasiums im MINT-Bereich (Mathematik-Informatik-Naturwissenschaft-Technik) dar. Alle naturwissenschaftlichen Fächer wurden miteinander vernetzt. Ein Baustein war die theoretische, weitgehend biologische Erarbeitung des Themas. Die Schüler erfuhren beispielsweise, wo die Kaffeepflanze am besten wächst oder welche Auswirkungen Kaffee auf die Gesundheit hat. An der Kaffeeröstmaschine standen die physikalischen und technischen Fragen des Röstvorgangs im Fokus und im chemischen Labor bestimmten die Schüler experimentell den pH-Wert, um daraus Schlüsse über die Stärke des Kaffees zu ziehen. So vollzogen die Achtklässler einen kleinen Abschnitt wissenschaftlichen Forschens und bekamen einen Einblick, wie Forschung im Großen betrieben wird.

Und wie war das Resümee? Auf der positiven Seite verbuchten die Schüler, dass sie zu Recherchezwecken ihr Handy benutzen durften. Auf der negativen Seite war zu hören, dass man so lange in der Mensa anstand. Alles in allem aber waren alle zufrieden mit den neuen Erfahrungen, die im wissenschaftlichen Umfeld der Hochschule gemacht wurden. Einige Schüler können sich schon jetzt vorstellen, in vier Jahren als Studenten zurückzukehren.

Wie einen kleinen Schatz nahm jeder Schüler am Ende des Workshops ein Tütchen mit selbstgerösteten Bohnen mit nach Hause. Selbst trinken werden die Dreizehnjährigen ihren „eigenen“ Kaffee eher noch nicht. Aber die Eltern haben sich über den kleinen Schatz sicher gefreut.
 
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Cordula Engel