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Was es damit auf sich hat und wie jeder mitmachen kann.
Wer in diesen Tagen den Weg vom Siegburger Bahnhof durch die Innenstadt Richtung Holzgasse geht, sieht an den Bäumen bunte Planen hängen. Es handelt sich um LKW-Planen, die der Siegburger Künstler Hermann Josef Hack zusammen mit Schülern aus dem FDG-Kurs von Cordula Engel und Juliane Kullmann vom Anno-Gymnasium gestaltet und aufgehängt hat. 

Was es damit auf sich hat und wie jeder mitmachen kann

Hacks Kunstaktion ist nicht nur zum Betrachten. Aus Hacks Kunstaktion wird Aktionskunst. Wer vorbeikommt, sollte nicht einfach nur vorbeigehen. Wer vorbeikommt, sollte sich nicht verhalten wie Menschen, darunter auch große Politiker, die die Augen verschließend an den Fragen der Zeit vorbeigehen. Die Gestaltungen der „Globalen Verpuppung“ dürfen angesehen und aufgerollt werden. Die Passanten sind aufgerufen, sich an der weiteren Gestaltung der Kunstwerke zeichnerisch zu beteiligen.

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Wer nicht immer einen wasserfesten Stift mit sich trägt, kann im Stadtmuseum Stifte erhalten und auch dort auf einer ausgelegten Plane seinen Beitrag zum künstlerischen Klimaschutzprojekt beisteuern. Am Ende der Aktion werden die Planen in der Rhein-Sieg-Halle ausgestellt werden. Danach gehen sie auf Reisen, um in der Welt mahnende Zeichen zu setzen, so wie ein Teil der Ausstellungsstücke, die bereits in Frankreich und Griechenland unterwegs sind.

Macht alle mit und beteiligt euch an der Gestaltung der Planen

Der FDG-Kurs der Jahrgangsstufe 9 hat vor den Herbstferien mit Herrmann Josef Hack die Planen in der Siegburger Kunsthalle gestaltet.

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Am Ende der Aktion in der Siegburger Innenstadt werden die Schüler daran weiterarbeiten. Am Ende des Jahres ist dann eine Ausstellung in der Rhein-Sieg-Halle geplant. Die Zusammenarbeit zwischen Künstler und Schülern mag nur scheinbar ungewöhnlich sein. Hack arbeitet für die Zukunft. Und wen betrifft dies mehr als die Vierzehnjährigen, die das, was heute prophezeit wird, erleben werden.

„Es ist unsere Zukunft! Also müssen wir etwas tun.“

Die Exponate sind Teil von Hacks neuestem Projekt „Globale Verpuppung“, das die aktuelle Klimaproblematik aufgreift. Nicht durch Zufall findet also die Installation zum Zeitpunkt der bevorstehenden Weltklimakonferenz in Bonn statt. Und nicht durch Zufall findet die Installation in Siegburg statt. Hermann Josef Hack setzt seine Zeichen am Rande der großen Ereignisse, nicht innerhalb des „Klimarummels“, in dem Aktionen in Aktionismus versinken.

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Zeichen am Rande – aber keine Randerscheinung

Die Kunstaktion von Hermann Josef Hack möchte persönlich ansprechen, dem Betrachter konkrete Fragen stellen und mit Aussagen provozieren: „Was kann ich tun?“ – „Das habe ich nicht gewollt.“ – „Wie sieht meine Zukunft aus. Die Zukunft ist mir nicht egal.“ Solche Sätze liest man auf den bunten LKW-Planen, die im Wind um die Bäume flattern.

Künstlerische Mahnmale über Siegburg hinaus

Hermann Josef Hack ist Schüler von Joseph Beuys. Mit keinem Satz wird dies deutlicher als mit der Aufschrift auf einer Plane, die in der Nähe des Bahnhofs flattert: „Ich erkläre den Klimawandel zur globalen sozialen Plastik.“

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Nachfolgend einige Bildeindrücke
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