Die Arbeitsweisen des Faches Erziehungswissenschaft sind durch Methodenvielfalt gekennzeichnet.

Dies zeigt sich z.B. in der Analyse von statistischen Untersuchungen, Frage­bögen, Interviews, Fallbeispielen oder im Verstehen theoretischer Tex­te und begründeter Stellungnahmen.

Das Einüben in die wissenschaftspropädeutische Verwendung von unterschiedlichen methodischen Vorgehensweisen und die vergleichende Reflexion ist ein wesentlicher Bestandteil des Un­terrichtes. Auf diese Weise tragen z.B. Analysen von Fallstudien, Auswertung auch populärwissenschaftlicher (Zeitungs-)Artikel oder Dilemmadiskussionen dazu bei, Möglichkeiten und auch Grenzen der Gewinnung pädagogisch bedeutsamen Wissens unmit­telbar und angeleitet kennen zu lernen.

In einer Facharbeit können die Lernenden Bedingungen für pädagogisches Han­deln selbstständig erarbeiten, direkt wahrnehmen sowie gelerntes Wissen anwen­den.