Die Schülerinnen und Schüler sollten ein deutliches In­teresse an Fragen der menschlichen Entwick­lung und Bedeutung zwischenmenschlicher Beziehungen haben sowie die Bereitschaft zur Reflexion darüber, wie gesellschaftliche, historische und politische Kontexte Erziehung und zwischen­menschliche Beziehungen beeinflussen. Das bedeutet auch eine umfassende Auseinandersetzung mit Texten und Materialien in mündlicher wie schriftlicher Form.

Ferner sollten die Schüler die Bereitschaft haben:
  • private Vorstellungen und Bilder von Erziehung re­spektvoll zu hinterfragen,
  • pädagogische Alltagsmeinungen im Hinblick auf de­ren unausgesprochenen Voraussetzungen und Kon­sequenzen für persönliches Denken und Handeln zu prüfen,
  • die Spannung auszuhalten, dass der Pädagogikunter­richt keine Patentrezepte für individuelle persönliche Probleme anbieten kann,
  • sich mit unterschiedlichen Theorien und Deutungsan­sätzen sowohl der Wissenschaft als auch der Mitschü­ler in engagierter, aber gleichwohl rationaler Kommu­nikation auseinanderzusetzen.