Anno-Gymnasiasten erkundeten die „ewige Stadt“

14Zur ersten Romfahrt in der Geschichte des Anno-Gymnasiums brachen 18 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q1 zusammen mit zwei Lateinlehrkräften und einer Begleitperson auf.
Die sechs Tage waren geprägt von Besuchen der antiken Stätten und Überresten sowie durch vielfältige Impressionen aus der Zeit des frühen, mittelalterlichen und barocken Christentums und Judentums.
Neben der Besichtigung unterirdischer Gänge der Katakomben San Sebastiano hinterließen auch die Klassiker wie das Kolosseum, das Forum Romanum, der Palatin oder das Pantheon bleibende Eindrücke und ließen die Pracht der Antike neu aufleben.
Daneben standen die vielen geschichtlich sehr interessanten Brunnen wie der Moses-, der Tritonen-, der Vierströme- und natürlich der allbekannte Trevibrunnen auf dem Programm. Beim Besuch des jüdischen Viertels kam die Schülergruppe an vielen interessanten Tempelanlagen vorbei, die überwiegend noch gut zu erkennen sind. Hinter der eindrucksvollen Synagoge erreichten sie den Tiber und konnten und einen Blick auf den Pons Fabricius und die schöne Tiberinsel.
Ganz besonders beeindruckend war der Besuch im Vatikan. Nach der Messe im Campo Santo Teutonico wurden die Romerkunder eingeladen, die Primiz eines Priesters zu feiern und bei Kaffee und Kuchen mit Kardinälen zu plaudern oder gegen diese im Schach anzutreten. Die herzlichen Gastgeber boten obendrein noch eine private Führung durch den Vatikan an und so wurden die Annoschülerinnen und -schüler während des Angelusgebets des Papstes über verschiedene Gänge in den Petersdom geführt. Der krönende Abschluss war dann die Besteigung der Kuppel und die einmalige Aussicht auf die aurea Roma.
Trotz intensiver Erkundungen per pedes durch das Caput Mundi und einem ambitionierten Programm hielten die Schülerinnen und Schüler obendrein kleine Vorträge zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten und wirkten auf diese Weise engagiert an dieser Studienfahrt mit.
Im Rückblick wird deutlich, dass diese Fahrt Bildungsanspruch und persönliche Erfahrung des Lernens an außerschulischen Lernorten miteinander verband. Und es ist den Schülerinnen und Schülern natürlich klar: Wer einmal in Rom war, der wird wiederkommen – auch wenn die Schachpartie mit den Kardinälen wohl eher als einmaliges Erlebnis in die Geschichte eingehen wird.