Schon in den Tagen, bevor die ersten Schülerinnen und Schüler das Gebäude nach fünf Wochen wieder betraten, war geschäftiges Treiben in der Schule zu beobachten.

CoronaDesinfektionszone

Direkt am Eingang zum Hauptgebäude sowie in den Schulfluren wurden Flaschen mit Desinfektionsmittel aufgestellt. Mit Hilfe eines minutiös ausgearbeiteten Raumplans sowie aufgeklebten Markierungen in Treppenhäusern und auf Gängen zur Hervorhebung von Laufwegen konnten alle Schülerinnen und Schüler sowie ihre Lehrkräfte ohne Probleme dem entsprechenden Raum zugewiesen werden.

Markierung1CoronaTreppenhaus

Am Donnerstag fiel dann der Startschuss zum seltsamsten „Unterricht“, den die Beteiligten wohl jemals erlebt hatten. Jedem Kurs waren zwei Räume mit Waschbecken und selbstverständlich Flüssigseife und Einweghandtüchern zugeteilt, so dass innerhalb der Räume der vorgegebene Abstand gegeben war. Die meisten Mitglieder der Schulgemeinschaft trugen auch einen Mund-Nasen-Schutz, wann immer dieser geboten schien. Auch Schulhund Haylee ging mit gutem Beispiel voran.

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Für die Pausen gab es ein Konzept, so dass die einzelnen Kurse auf vier Pausenplätze zur Abstandswahrung verteilt werden konnten.
Und das Fazit nach dem ersten „Schultag“? Die Situation verlangt von allen Disziplin. Und dennoch: Viele waren nicht nur froh, sich (wohlbehalten) wiederzusehen, sondern auch zufrieden und beruhigt, sich über die Lehrinhalte, die in den letzten Wochen zu Hause wiederholt wurden, noch einmal zusammen mit Mitschülerinnen und Mitschülern und den Lehrkräften austauschen zu können.

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Nach dem gelungenen Start mit den Leistungskursen in dieser Woche kommen in der nächsten Woche auch die Unterrichtsangebote für die Grundkurse im 3. und 4. Abiturfach hinzu.